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20.12.2019

Hör-Tipp: Angelika Behm über würdiges Sterben im stationären Hospiz

Hospiz-Geschäftsführerin Angelika Behm spricht im Interview mit Radio Paradiso über besondere Momente in der Hospizarbeit, Spenden, Ehrenamt und Abschied.
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Wenn die Pflege und Betreuung von Sterbenden in der häuslichen Umgebung nicht mehr möglich ist, sind stationäre Hospize wie die Einrichtungen in Wannsee und Woltersdorf eine Alternative. Für deren Geschäftsführerin Angelika Behm zählen neben der Eröffnung des Diakonie Hospiz Woltersdorf eine standesamtliche Hochzeit eines Gastes im Diakonie Hospiz Wannsee zu den besonderen Ereignissen des Jahres 2019. Denn es gehe bei der Hospizarbeit auch darum, das Leben bis zuletzt ermöglichen zu können.

Die Hospizarbeit umfasst die Betreuung der Gäste und der trauernden Menschen. Ab 2020 werden die bereits bestehenden Angebote Trauergruppe, Einzelbegleitung und Trauercafé um den Trauerspaziergang erweitert. Angelika Behm erläutert im Interview, wann dieser stattfindet, wer dieses Angebot durchführt und welchen Effekt dieser Spaziergang für die Trauernden hat.

Sterben gehöre zum Leben dazu. Es sei wichtig, dass Menschen würdig und geborgen sterben können und dafür brauchen die Diakonie Hospize in Wannsee und Woltersdorf die Unterstützung der ganzen Gesellschaft, sagt Angelika Behm. Zur Finanzierung der Hospize müssen 5 Prozent der Kosten selbst aufgebracht werden. Diese erfolgt über Spenden aus der Gesellschaft. Welche unterschiedlichen Spendenmöglichkeiten es gibt und wofür diese im Jahr 2019 konkret eingesetzt wurden, führt Angelika Behm aus.

Warum das Weihnachtsfest schon einmal in den November vorverlegt wurde, warum Normalität im Hospiz so wichtig ist, wann die nächsten Kurse für Ehrenamtliche stattfinden, die sich in der Hospizarbeit engagieren möchten, und welches persönliche Fazit Angelika Behm nach 20 Jahren Hospizarbeit zieht, bevor sie Ende des Jahres in den Ruhestand geht, können Sie im Radiointerview nachhören.

 
 
 
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